Ein Fertigungskonzern mit einem engagierten Verantwortlichen, der an der schieren Datenmenge und einem trägen Dienstleister scheiterte. Wie SeDi-Tech das Gefahrstoffmanagement vollständig übernommen hat.
Ausgangssituation
Der Fertigungskonzern hatte eine dedizierte Person für das Gefahrstoffmanagement, mit echtem Engagement und dem Willen, es richtig zu machen. Trotzdem war das Kataster kaum auf dem aktuellen Stand.
Das Beschaffen von Sicherheitsdatenblättern bei Lieferanten kostet allein Stunden pro Woche. Die Datenpflege im System obendrauf machte es zu einem Vollzeitjob, der nebenbei erledigt werden sollte. Der bisherige Softwareanbieter reagierte langsam, blieb Antworten schuldig und passte das System nicht an die Bedürfnisse des Kunden an.
Die Situation vor SeDi-Tech
Hinweis: Viele Unternehmen kommen erst nach einer BG-Inspektion oder einem externen Audit zu uns. Dann ist der Zeitdruck noch höher. Auch in solchen Situationen liefern wir innerhalb von Werktagen.
Die Entscheidung
Der Konzern hatte Alternativen geprüft. SeDi-Tech hat den Auftrag nicht wegen des günstigsten Angebots bekommen, sondern wegen der Art, wie wir kommunizieren und arbeiten.
Anfragen wurden innerhalb von Stunden beantwortet, nicht Tagen. Das allein war für den Kunden eine spürbare Verbesserung gegenüber dem bisherigen Anbieter.
Die Webapplikation wurde an die Prozesse des Konzerns angepasst, nicht umgekehrt. Sonderwünsche wurden nicht als Aufwand behandelt, sondern als Anforderung.
SeDi-Tech kam mit Vorschlägen, bevor Probleme entstanden. Das Inhaltsstoffe-Monitoring zum Beispiel wurde entwickelt, weil wir den Bedarf erkannt haben.
Was zugesagt wird, wird geliefert. Im vereinbarten Zeitrahmen. Dieser Kontrast zum vorherigen Anbieter hat die Entscheidung zementiert.
Umsetzung
1.000 Sicherheitsdatenblätter analysiert, bereinigt und in das Gefahrstoffkataster überführt. GefStoffV-konform, mit Lagerklassen, EMKG-Bewertung und vollständiger Änderungshistorie. Live in 2 Werktagen.
Über eine API-Schnittstelle fließen die gepflegten Gefahrstoffdaten automatisch in das ERP-System des Konzerns. Mitarbeiter sehen die aktuellen Daten in ihrer gewohnten Umgebung, ohne Zugang zur SeDi-Tech-App zu benötigen. Nur die Gefahrstoff-Experten arbeiten direkt mit unserer Software.
Ein eigens entwickeltes Tool extrahiert Inhaltsstoffe aus Sicherheitsdatenblättern und kennzeichnet automatisch CMR-Stoffe sowie Substanzen mit Vorsorgeuntersuchungspflicht nach ArbMedVV. Das Tool wurde aus dem Bedarf dieses Kunden heraus entwickelt und ist inzwischen Bestandteil des SeDi-Tech-Standards für alle Kunden.
Ergebnis
Der interne Gefahrstoffverantwortliche kann sich wieder auf seine eigentlichen Aufgaben konzentrieren. SDBs beschaffen, Daten pflegen, Änderungen nachverfolgen: das übernimmt SeDi-Tech vollständig.
Die ERP-Anbindung hat dafür gesorgt, dass Gefahrstoffdaten heute unternehmensweit zugänglich sind, ohne dass jeder Mitarbeiter einen separaten Softwarezugang benötigt. Das Inhaltsstoffe-Tool hat dem Unternehmen eine strukturierte Grundlage für die Vorsorgeuntersuchungsplanung nach ArbMedVV gegeben.
Was sich verändert hat
Wie es weitergeht
Die Zusammenarbeit wird kontinuierlich ausgebaut. Nach dem Gefahrstoffmanagement kommen Gefahrgutberatung und Fachseminare hinzu. Was als dringender Digitalisierungsauftrag begann, ist heute eine langfristige Partnerschaft mit wachsendem Umfang.
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